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bwb86 - Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ein hoffnungsvoller Blick, Narben im Gesicht.
Hürden übersprungen, stetig steigt die Zuversicht.
Lichter werfen Schatten, Schatten kämpfen nicht.
Es war ein steiniger Weg, doch am Ende des Tunnels lächelt das Licht.

Alle Schlachten sind gefochten, zurückblicken lohnt sich nicht.
Der Lebensweg ist zwar eigentlich lang doch viel zu kurz.
Kämpfe gehören angeblich dazu – aber warum und wozu?
Die Tränen sind getrocknet, Hoffnung tief im Blick.

Die große Liebe stets gesucht, gefunden hast du sie nie.
Du wolltest stets glauben, doch auch Gott fandest du nicht.
Mutig gehst du weiter, tapfer vorwärts, kein Blick zurück.
Alle Wunden sind verheilt, bald endet die Dunkelheit.

Kein Stress mehr, kein Schwindel und auch keine Übelkeit.
Kein Grund zu hetzen, endlich hast du Zeit.
Wars richtig oder falsch? Eigentlich egal. Hauptsache frei.
Diese Stelle: Ein Punkt wie jeder andere? Ziel? Anfang oder Ende?
Jetzt stehst du an der Schwelle, die Qual ist gleich vorbei
Hier sterben Stolz und Schmerz. Die Hoffnung überlebt; ebenso Seele und Herz.

© besserwisserboy86, 27. Juli 2008.

7.8.08 19:10


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bwb86 - Die traurige Zeitarbeiter-Ballade

Die traurige Zeitarbeiter-Ballade

 

In einer Arbeiterfamilie aufgewachsen, im schönen Bayern

Nicht gelebtes Motto: “Lieber Feste feiern als feste arbeiten”

Lotto - die einzige Hoffnung von der Kinderkrippe an

Den Quali ganz gut bestanden, mit etwas Glück und durchschnittlichem Verstand

 

15 Jahre für die Firma gearbeitet und niemals negativ aufgefallen

Eines Tages der Kostenrationalisierung zum Opfer gefallen

Als Zeitarbeiter Monate später wegen Personalmangel wieder eingestellt

Gleiche Arbeit wie vorher - nur, versteht sich, für weniger Geld

 

36 Jahre ist er alt, viel zu wenig Gehalt für zwei Kinder die zur Schule gehen

Zwei Tage war er krank, dann der Dank - er solle sich nach ‘nem neuen Job umsehen

Von Heute auf Morgen wieder arbeitslos - mit Leiharbeitern kann man es machen

Die Frau zu Hause, ohne Schulabschluss - wie soll er ihr jetzt in die Augen sehen?

 

© besserwisserboy86, im Juli 2007 und am 23. September 2008.

 

 

Eine ganz schreckliche Sache welche ich so ähnlich erlebt habe. Jahrelang für die N**** GmbH gearbeitet, wobei die 15 Jahre geschätzt sind. Irgendwann entlassen wegen der angestrebten Reduzierung der Personalkosten. Etwa zur gleichen Zeit wie ich erneut eingestellt worden (habe da gut drei Monate befristet gearbeitet und hatte keine Probleme, weder mit ihm, der Firme noch einem anderen Mitarbeiter - die wollten mich sogar fest einstellen aber ich wollte lieber WI studieren) und vor mir wieder wie beschrieben entlassen worden. Frau, zwei Kinder, altes Auto, kleine Wohnung, Hartz IV. Ich hab’ mich mit ihm sehr gut verstanden und außerdem haben wir oftmals zusammen geschuftet. Ganz plötzlich nach zwei Tagen Abstinenz dann die unerwartete und ungerechtfertigte Entlassung. Weil er eben gefehlt hat während sich die ganze Zeit ansonsten niemand getraut hat krank zu sein und daheim zu bleiben oder eben keiner krank war von den anderen Leiharbeitern und es genug andere auf der Straße gibt, die den Job gerne machen würden. Selbst seine jahrelange Erfahrung in dem Betrieb half ihm nicht! Da war er natürlich platt und ich auch erst mal. Das hat mich echt bewegt und ich habe damals schon beschlossen eine Ballade darüber zu schreiben - jedoch war ich so sprachlos dass das bisher nicht geklappt hat. Heute wurde der Text dann endlich fertig. Und jetzt schreibe ich mit Hochdruck an der Blutgräfinnenballade weiter - hoffe mal dass die demnächst auch endlich fertig wird…^^ Wobei noch einige andere Ideen darauf warten, in Texte verwandelt zu werden…

Naja, ansonsten ist bei zur Zeit mir alles im grünen Bereich; nächsten Donnerstag beginnt das nächste Semester...

GlG bwb86

23.9.08 23:25


bwb86 - Kommst du zu spät (nichts ist härter als das Leben)

Kommst du zu spät (nichts ist härter als das Leben)

   

Kommst du zu spät straft dich das Leben

Dein Schicksal ist dir nicht mehr ergeben

Dir hilft dann kein Beten und kein Segen

Es gibt keine Gnade, kein Vergeben

Nichts ist härter als das Leben!

      

Kommst du zu spät straft dich das Leben

Schöne Momente wird’s nie zweimal geben

Auf die Rückkehr alter Zeiten warten ist vergebens

Rückwärts kannst du dich nicht wegbewegen

Nichts ist härter als das Leben!

      

Kommst du zu spät straft dich das Leben

Leb’ erst mal heute und dann morgen

Genieß jede Sekunde mach’ dir nicht zu viele Sorgen

Das Rad der Zeit steht niemals still sondern wird sich stets bewegen

      Es lohnt sich zu leben – was gibt’s da noch zu überlegen?

    

Kommst du zu spät straft dich das Leben

Auf bessere Zeiten warten ist erbärmlich

Schöner als heute wird es eh nicht

Und falls doch schadet heute leben auch nicht

Verschwende keine Zeit – leb’ lieber dein Leben!

         

© besserwisserboy86, 27. August 2008

27.8.08 20:10


besserwisserboy86 - Der König (Infant an der Spitze)

Der König (Infant an der Spitze)

Kindergarten, Schule, Ausbildung, dann weitersehen,
Wer will kann mir dann dienen oder zuvor noch studieren gehen,
Ihr seid alle gleich, gehört zusammen, gesellige Fröhlichkeit,
Ihr lebt in meinem Reich weil ihr mein Völkchen seid!

Ich bin hier der König, ihr seid meine Untertanen,
An allem wäre ich Schuld, hör’ ich euch ständig sagen,
Mein Trommelfell kann sich nicht wehren, nur Klagen über Klagen,
Seid einfach ruhig, tut mich verehren! Warum sollt ihr nicht fragen!

Ich bin hier der König weil ich nun mal der König bin,
Einst einer von euch, nur dass ich aufgestiegen bin,
An meinem Thron zu rütteln hätte wirklich wenig Sinn,
Ich bin hier der König, weil ich der König bin!

Meint ihr wirklich, euch ging’s schlecht? Hört her: Euch geht es gut!
Mit Mut kämpf und regier’ ich euch, notfalls bis auf’s Blut!
Ich bin hier der König, weiß dass ich für euch verantwortlich bin,
Ich sorg’ mich um euch, geb’ euch Reis und manchmal bittere Pillen.

Ständig tut mein Kopf mir weh, was ist mein Lebenssinn?
Mein Hauptproblem, dass ich erfolglos, auf der Suche, nach ’ner Freundin bin.
Mit den Girls komm’ ich nicht klar, weil ich kein passendes find’
Ich probier’s meist so: Komm her Baby, hab’ mich lieb, sei bitte meine Queen!

Ich bin hier der König weil ich nun mal der König bin,
Einst einer von euch, nur dass ich aufgestiegen bin,
An meinem Thron zu rütteln hätte wirklich wenig Sinn,
Ich bin hier der König, weil ich der König bin!

Ihr denkt, ihr wärt schwach und niedlich, doch leid’ ich an eurer Stärke und Härte.
Ihr meint’ ihr wärt kleine Zwerge, doch meine Krone ist auch nicht mehr wert als eure Werte.
Meine alte Aura, mein alter Glanz gingen verloren so mit der Zeit.
Ihr sollt mich doch nur lieben und mir dienen, doch dazu seid ihr nicht mehr bereit!

Stattdessen heult ihr rum, wollt Anarchie, hofft, dass euch jemand befreit.
Ihr träumt von meinen Schätzen, meiner angeblichen Glückseligkeit, schließlich sei ich reich.
Glaubt mir, dem ist nicht so, da ich verschwenderisch bin, warum werdet ihr jetzt bleich?
Regt’ euch ab, reiht euch ein, während ich mein Lied sing’, da ich euch sonst alle selbst umbring’!

Ich bin hier der König weil ich nun mal der König bin,
Einst einer von euch, nur dass ich aufgestiegen bin,
An meinem Thron zu rütteln hätte wirklich wenig Sinn,
Ich bin hier der König, weil ich der König bin!

Rebellionen, Revolutionen, Religionen und Revolten schlag’ ich nieder, jederzeit.
Mein altes Zepter, meinen alten purpurnen Mantel verlor ich vor einiger Zeit,
Daran war ich zwar selber Schuld, ich war einfach zu dumm und dusselig.
Anschließend verlies mich meine zügellose Heiterkeit, schlecht für euch, weil’s mir reicht.

Ich bin hier der König, weil ich nun mal der König bin.
Schlecht für mich, weil’s euch iwie reicht – Leute was soll der Unsinn?
Alles wird bergabber gehen, wenn ihr mich ins Verlies bringt.
Und anschließend habt ihr dann keinen mehr, der euch regiert und so schön singt.

Ich bin hier der König weil ich nun mal der König bin,
Einst einer von euch, nur dass ich aufgestiegen bin,
An meinem Thron zu rütteln, darin seh’ ich keinen Sinn,
Ich bin hier der König, weil ich der König bin!

Ihr karikaturiert und prangert an, schimpft und schreit: mein Thron würde riesig sein!
Dem ist zwar so, doch dafür ist mein Kämmerlein, in dem er steht, eher klein,
da passt von ihm und von mir abgesehen maximal mein Ego rein.
Hört auf zu jammern, ihr sollt mich lieben! Ich bin nicht dumm, kann bis acht zählen, manchmal sogar bis sieben!

Die Kinder eurer Revolution, wo marschierten sie hin? Wo sind sie denn geblieben?
Mein Freund Gorbi sagte mal, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Generationen lang, habt ihr geschworen, wollt ihr mich bekriegen, was soll der Stress, gebt’ mir bitte Zeit…
Schließlich hab’ ich keine Armee, sie verließen mich im Streit, und keine Kinder, deswegen brauch ich endlich ein Weib!

Ich bin hier der König weil ich nun mal der König bin,
Einst einer von euch, nur dass ich aufgestiegen bin,
An meinem Thron zu rütteln, darin seh’ ich keinen Sinn,
Ich bin hier der König, weil ich der König bin!

Staats- und Kriegskasse sind längst leer, die Kohle weg, okay – ich hab’ sie versoffen,
Ansonsten fallen euch aber keine Vorwürfe ein – ihr seid doch alle besoffen!
Katastrophen, Krisen, Krieg und Korruptionsskandale – flüchtet euch doch nicht ins Banale!
Alternative Energien gab ich auf, konservative sind längst aus – sorry, dreht mir bitte keinen Strick daraus!

Ich geb’s zu, ich gesteh’ – die goldene Ananas – auch sie hab ich versoffen.
Liebe Leute, liebe Medien, meint ihr das echt ernst? eure Kritik hat mich getroffen.
Wollt ihr mich tatsächlich ablösen, ’nen Neuen wählen, wo kämen wir da hin?
Wer soll das sein, was wird aus mir, wir wissen alle, dass ich für diesen Job der Beste bin!

Ich bleib hier der König, weil ich nun mal der König bin,
Ewig regier’ ich euch, keep cool – ihr müsst mir nur vertrauen!
Demnächst kümmer’ ich mich auch wieder um euch, bin nur mal eben weg,
Ich, euer König, will mich doch nur nach ’ner Queen und Soldaten umschauen…

© besserwisserboy86, 03. Dezember 2007.

7.12.07 17:04


bwb86 - Bondage-Liebe

Bondage - Liebe

1.Strophe:
Wie kann es das geben? Nach all dem Erlebten bin ich noch am Leben!
Lang’ hab ich drüber nachgedacht – träum’ ich noch oder bin ich schon aufgewacht?

Wir lagen im Bett, es war ein harter Taaaag
Meine Erlebnisse hatte ich nicht zu glauben gewaaagt
Ihr Blick und ihre Aaart fesselten mich:
Ich schlief ein und dachte nur an dich!

2. Strophe:
Endlich schlaf’ ich ein, fang’ zu träumen an:
Du bist heiß, wir spielen Frau und Mann.
Rote Striemen zieren meine Haut
Du schlägst mich, ich jammer laut
Um Gnade bitten hat keinen Sinn:
Du liebst mich, weil ich gefesselt bin!

3.Strophe:
Jetzt lieg ich allein’, gefesselt in der Dunkelheit
Mein Körper bebt, wird vom Schmerz durchströmt
Ich bin allein’ in der Pampa, niemand weit und breit:
Ich bin dem Tode geweiht, du hast mich echt verwöhnt!
Fast leblos fang’ ich schließlich zu träumen an
Du weckst mich auf, wir spielen Frau und Mann

4. Strophe:
Endlich war sie fertig, lies’ mich dort zurück
Sie fühlte sich gut, war von mir entzückt
Ich wollte dass es aufhört, schloss die Augen, fing zu träumen an:
Du beißt mich ins Fleisch, wirst geil von meinem Gekreisch, wir spielen Frau und Mann!

Schmerzvoll bewegte ich mich im Schlaf, soweit es Fesseln zulassen
Die ganze Nacht lang musste ich träumen – sie konnte nicht von mir lassen

5. Strophe:
Am Morgen kommst du garantiert zurück, wirst prüfen ob ich wieder kann:
Vielleicht hab’ ich Glück, dass ich mich derweil befreien kann!

Ich träumte tief, plötzlich ging das Licht an:
Wütend tratst du ein – wir spielten Frau und Mann!

Ich will meine Augen öffnen und schließen, weil ich ihnen nicht trau…

Massakriert bin ich schließlich aufgewacht, wir spielten gerade Mann und Frau…

6. Strophe:
Wie kann es das geben? Zum Glück bin ich noch am Leben!
Den ganzen Tag hab’ ich nachgedacht – träum’ ich noch oder bin ich schon aufgewacht?
Endlich kommt die Nacht, wir gehen ins Bett
Ich will schlafen, erklär’ dass ich weder will noch kann
Du sagst, dass sei dir egal, und du willst mich jetzt!
Du fesselst mich, ich bin total perplex…
 

© besserwisserboy86, 12. Oktober 2007.

Kommentar des Autors:

Also, ums gleich klar zu stellen: Im Mittelpunkt des Textes steht (wie sooo oft) ein lyrisches Ich; das heißt, dass der Text mit mir persönlich rein gar nichts zu tun hat (außer vielleicht, dass ich tatsächlich ’nen harten Tag und sogar ’ne harte Woche hatte); der Text hat nichts mit persönlichen Erfahrungen oder Phantasien zu tun – ich bin mindestens so schockiert wie ihr……na ja, nach mehrmaligem lesen kann ich allerdings bereits darüber lächeln und finde ihn gar nicht mehr „schlimm“ oder gar „böse“ – er ist ohnehin wenig realistisch  – keine Ahnung warum ich den Text überhaupt geschrieben habe – ich finde ihn allerdings zu gut um ihn einfach zu löschen…Kommentare sind hierzu besonders erwünscht – bin mal gespannt…LG bwb86.
P.S.: Außerdem passt er irgendwie nicht zu den vorangehenden Einträgen – vielleicht sollte ich ihn doch lieber wieder löschen…

 


 
 

 
13.10.07 18:47


bwb86 - Bleib Kind

Bleib Kind

Du hast dein Ansehen mühsam aufgebaut

Du drückst die Klinge auf die Haut

Hast stets geschuftet mit ganz viel Fleiß

Das Messer frisst sich tief ins Fleisch

Hast dich unerwartet verspekuliert

Du spürst wie du dich selbst verlierst

Was zählt hattest du nie kapiert

Jetzt hast du dich selbst malträtiert

 

Gleich – gleich ist es vorbei

Gleich – gleich bist du frei

Gleich – gleich hört es auf

Umsonst –  dein erfolgreicher Lebenslauf

 

Du siehst dein Leben noch mal ablaufen

Geburt, der erste Schrei das erste Schnaufen

Grabbeln, Sprechen, zum Ersten mal laufen

Bald bist du groß, beginnst zu verkaufen

Du bist zielstrebig, hast Erfolg im Beruf

Nur privat läufts nicht so gut

Jetzt bist du vierzig Jahre alt

Dein Dasein hat ein Ende bald

 

Gleich – gleich ist es vorbei

Gleich – gleich bist du frei

Gleich – gleich hört es auf

Umsonst –  dein erfolgreicher Lebenslauf

 

Du hast selbstlos geackert jederzeit

Für jede Sonderschicht warst du bereit

Für Frau und Familie hattest du keine Zeit

Du fragst erst jetzt, was von dir bleibt

An deiner Haut ein sanfter Wind

Du denkst wärst du doch ewig Kind

Das Messer steckt jetzt tief im Herz

Endlich ist er weg – der ganze Schmerz

 

Jetzt – jetzt ist es vorbei

Jetzt – jetzt bist du frei

Endlich – hört der Druck auf

Einsam endet – dein Lebenslauf

 

© besserwisserboy86, 15. August 2007.

30.10.07 21:05


bsserwisserboy86 - Labilia

Hallo!

Wie gehts euch allen? Bin wieder da, hab' endlich frei (Semesterferien) und bin doch schon wieder im Stress (Fereinarbeit)...

Naja, hab' gerade 'nen nicht ganz neuen Text entdeckt den ich jetzt einfach mal eben blog, bevor der Blog verhungert...Ich hoffe, dass ich demnächst dazu komm', endlich den ein oder anderen (guten *gg*) Text fertig zu schreiben und endlich bloggen zu können beziehungsweise einige auf Papier Ausgearbeitete abzutippen...und natürlich 'nen ordentlich Blogspaziergang zu machen und euch alle mal wieder zu besuchen...Hoffe' ihr findet den Text zumindest halbwegs passabel.

LG bwb86 

 

Labilia

         

Gestern in der Disco, da hab’ ich sie geseh’n

Sie stand einfach nur so da und war unglaublich schön

Tausend Lichter wurden reflektiert von ihrem sexy Kleid und ihrem Haar

Sie hatte mich vorübergehend paralysiert – sie war meine Labilia

      

Labilia – ich hab’ doch ’ne Freundin und versuche wegzusehen

Labilia – ich will doch standfest sein, nicht zu ihr hingehen

Labilia – ich werd’ sie ignorieren, hab’ sie gar nicht geseh’n

Labilia – ich verlier’ mein Gleichgewicht, kann kaum noch gerade steh’n

 

Jedenfalls lächelte sie mir zu, als ich noch mal hinsah

Sie war etwas jünger als ich, vielleicht so knapp zwei Jahr

Meine Freundin war fast so schnell vergessen, wie ich bei Labilia war

Ich küsste und umarmte sie und streichelte ihr Haar.

 

Labilia – warum hast du mir das angetan, bitte sag’ es war nicht wahr

Labilia – warum mich alle so anstarrten, wurde mir ganz plötzlich klar

Labilia – es war zum aus der Haut fahr’n, was ich nur für ein Idiot war

Labilia – sie war ’ne lebensgroße Puppe, die viel zu echt aussah

 

Komplett blamiert hab’ ich mich wieder zu meinen Freunden gesellt

Wo auch meine Freundin stand, vor lachen haben sich alle gekrümmt

Ob das ’ne Wette war, erheitert hat sie mir die Frage gestellt

Ich war noch sprachloser als ich vorher labil war.

 

Guter Kumpel – „Danke Mann für dein rettendes ‚Stimmt!’“

Vielleicht  bekomm’ ich zum Geburtstag ’ne Puppe. Vielleicht? Ganz bestimmt!

 

© besserwisserboy86, 29. Februar 2008 & 10. März 2008.

 

5.8.08 20:27


Der Tag (an dem vielleicht…)

Der Tag (an dem vielleicht...)


 

Der Tag an dem vielleicht,

Ein Hauch von Heiterkeit

Stürmt durch dieses Land

Ist Utopie in Deutschland.

 

Der Tag an dem vielleicht,

Niemand stirbt und niemand schreit

Niemand leidet, kein Krieg, kein Sieg,

Entsprang lebhafter Phantasie.

 

Der Tag an dem vielleicht,

Ein Lächeln zum Glücklichsein reicht

Keine Sorgen und keine Depression

Kein zurück und kein Morgen.

 

„Vielleicht öffnet sich ja die Erde – es wäre ein Fest,

Und verschlingt die Nazis und den ganzen dreckigen Rest

Und alle guten Menschen, steigen als Engel, zum Himmel hinauf…

Mensch Farin, ich warte schon lange und 'immer noch' darauf“.

 

Der Tag an dem vielleicht,

Unsere Nahrung für jeden reicht

Ein Außerirdischer die Erde erreicht

Ein Tag im Licht, im Sonnenschein.

 

Doch bleibt uns noch etwas Zeit,

Denn dieser Tag scheint noch sooo weit.

© besserwisserboy86, 01. Mai 2007.

11.12.07 20:40


Jugenderinnerungen

Jugenderinnerungen


 

…stille – – nur dieses dröhnen im kopf

schmerzen –  –der druck drückt an meine schädeldecke

lärm – – hilfe ich halt es hier nicht mehr aus

wahnsinn – – wann hört das hier endlich auf

   

einsamkeit – – deine worte hallen noch immer von den wänden

angst – – wie lange hab’ ich mich noch im griff

wut – – sie steigt zunehmend in mir auf

hass – – ich geh’ jetzt lieber *schellweglauf*

   

ziellos – – keine ahnung wohin

sinnlos – – ich lauf und lauf nur noch weit weg

hoffnungslos – – ich kann dir eh’ nicht entkommen

unfair – – du hast mir meine jugend genommen

   

zwecklos – – irgendwann muss ich wieder zurück

glücklos – – meine flucht bringt keinen gewinn

unfair – – wie oft hast du mich verhaut

weit weg – – fort von hier bloß wie und wohin

   

kein neues ufer – – und kein land in sicht

kein rettungsboot – – du liest mich im stich

kein glück – – und erst recht keine hoffnung

keine perspektive – – nur wut und verzweiflung…

    

© besserwisserboy86, 12. Oktober 2007.

5.11.07 16:12


Schule - bitte nicht, obwohl...

Schule – bitte nicht, obwohl…

 

Der Gong ertönt, der Schultag beginnt

Minute für Minute, die Zeit verrinnt langsam

Warum muss ich in die erste Reihe? Da werde ich mich einsam fühlen

Wann endet diese Langeweile? Ich will Fußballspielen gehen.

  

Der Gong ertönt, die Pause beginnt

Jetzt erkenn’ ich, warum wir hier sind

Leute treffen, Partys planen, daten und knutschen

Essen und lernen, aber hauptsächlich rumknutschen

  

Der Gong ertönt, die Pause endet

Unterricht beginnt, meine Zeit wird verschwendet, leider

Was für‚ ne doofe Uhr, deren Zeiger nicht weiter wollen…

Dann endlich: Hausaufgabevergabe. Es heißt, dass wir sie machen soll’n. Naja…

  

Und dann endlich zu Hause, Muttis Essen wartet schon

Die Schultasche fliegt in die Ecke, Mutti meint: „Hör zu mein Sohn:

Die Schule hat angerufen, deine Leistungen sind schlecht –

Deshalb kein Ausgang mehr!“ – Unterricht wär’ jetzt ganz recht.

  

© besserwisserboy86, 04. Februar 2004.

  

Der vielleicht älteste Text den ich je geschrieben hab’…(zumindest kenne ich keinen älteren und habe auch keinen älteren auf die Schnelle am PC gefunden&hellipwar wohl ein ziiiemlich laaangweiliger Tag „damals“ – irgendwann in der Elften. In Mathe – Komplexe Zahlen. Jedenfalls hab’ ich ihn vorhin in den entsprechenden Unterlagen gefunden……musste nämlich fürs Studium was nachgucken…und konnte mich an den Text gar nicht mehr erinnern – aber ich dachte mir – den bloggst du einfach mal und schaust was passiert…und vielleicht schreib’ ich in einer genauso laaangweiligen FH – Lesung auch mal ’nen Text darüber……ich hab’ ihn natürlich auch nicht abgeändert…*g*…

LG

18.10.07 16:11


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